Über mich
Manchmal braucht es jemanden, der die richtigen Fragen stellt
Menschen tragen die Antworten auf ihre Probleme bereits in sich – sie haben nur den Zugang dazu verloren. Symptome wie Angst, Panik oder Erschöpfung sind keine Fehler. Sie sind Lösungsversuche eines Systems, das an seine Grenzen gekommen ist. Und sie verdienen Wertschätzung, bevor sie sich verändern können.
Das ist meine Überzeugung. Nicht weil ich es in einem Buch gelesen habe – sondern weil ich es am eigenen Leib erfahren habe.
Mein Weg hierher – und warum ich diesen Schmerz von innen kenne
Mit 21 hat mich eine Angststörung mit voller Wucht getroffen. Sechs Jahre lang haben mich Angst und Depression begleitet. Ich weiß, wie es sich anfühlt, monatelang nicht schlafen zu können. Ich kenne die Schwere, wenn morgens alles in einem sagt: wozu aufstehen. Und ich kenne das Gefühl, sich selbst nicht zu verstehen – obwohl man doch eigentlich ein kluger Mensch ist.
Therapeuten konnten mir anfangs nicht helfen. Nicht weil sie schlecht waren – sondern weil sie meine Sprache nicht sprachen. Ich habe viel ausprobiert, was nicht funktioniert hat. Bis ich einen Therapeuten fand, der mich wirklich erreichte. Die Symptome verschwanden. In diesem Moment entstand der Gedanke: Sowas will ich auch machen.
Aber die Ursache blieb verborgen. Ein späterer Burnout-Zustand zwang mich, tiefer zu graben. Durch Zen-Buddhismus und Achtsamkeit fand ich die Wurzel: verdrängte Gefühle. Von da an war mein Weg klar.
Heute ist die Angst ein Frühwarnsystem. Wenn sie einmal im Jahr anklopft, weiß ich, dass ich über meine Grenzen gegangen bin. Ich korrigiere – und sie geht wieder. Das ist keine Theorie. Das ist gelebte Kompetenz.
Wofür ich stehe
Klarheit
Ich lasse Menschen nicht im eigenen Nebel kreisen. Wenn ein Klient seit 20 Minuten um den heißen Brei redet, sage ich: „Stopp. Hilft das gerade? Was soll heute hier passieren?“ Jede Sitzung hat eine Richtung – nicht weil Effizienz wichtiger wäre als der Mensch, sondern weil ziellose Gespräche selten heilen.
Mitgefühl
Wenn mich etwas berührt, zeige ich es – auch als Therapeut. Ich halte Stille aus, ohne sofort reparieren zu wollen. Mein Mitgefühl zeigt sich nicht in Sätzen wie „Ich fühle mit dir“, sondern darin, dass ich einfach da bin, wenn es dunkel wird.
Offenheit
Wenn ein Klient sagt „Jedes Mal, wenn ich ein Messer sehe, habe ich Angst, jemanden zu verletzen“, zucke ich nicht zusammen. Ich bewerte nicht, ich erschrecke nicht, ich weiche nicht zurück. Das gibt Menschen den Raum, zum ersten Mal ohne Scham über das zu sprechen, was sie wirklich quält.
Was ich nicht bin: kein Esoteriker – kein Pendeln, kein Kartenlegen, keine abgehobene Spiritualität. Kein Weiße-Kittel-Therapeut, der von oben herab diagnostiziert. Und niemand, der Symptome als Feinde betrachtet, die besiegt werden müssen.
So fühlt sich die Arbeit mit mir an
In einer Sitzung mit mir passiert mehr als Reden. Wir machen greifbar, was im Kopf herumschwirrt. Wir schauen hin, wo du bisher wegschauen musstest. Und wir bauen die Brücke zwischen dem, was du verstehst, und dem, was du spürst.
Welchen Weg wir dafür nehmen, entscheidet sich in der Sitzung – nicht vorher. Manchmal arbeiten wir still und achtsam. Manchmal überraschend direkt. Manchmal stellen wir etwas auf, damit du es sehen und greifen kannst. Ich habe ein breites Repertoire – aber die Methode folgt immer dem, was du und dein Thema gerade brauchen. Nie umgekehrt.
Im Raum bin ich anpassungsfähig. Still, wenn Stille gebraucht wird. Klar, wenn du die Richtung verlierst. Ruhig, wenn es stürmisch wird.
Klienten sehen in mir keinen distanzierten Fachmann, sondern jemanden, der den Weg selbst gegangen ist. Jemand, der eine Ruhe ausstrahlt, die mir selbst manchmal weniger bewusst ist als den Menschen, die mir gegenübersitzen.
Mein Ziel ist nicht, dass du mich dauerhaft brauchst. Mein Ziel ist, dass du lernst, dich selbst zu halten.
Was ich mitbringe
Bevor ich Therapeut wurde, war ich IT-Abteilungsleiter. Ich kenne den Büroalltag, den Leistungsdruck, die Meetings, die einen auffressen. Diese Vergangenheit steckt heute noch in meiner Arbeit: strukturiertes Denken, Zielorientierung und die Fähigkeit, flexibel umzusteuern, wenn der erste Plan nicht greift.
Meine Ausbildungen: Heilpraktiker für Psychotherapie, zertifizierter HypnoseMaster (DHI), Psychologischer Begleiter in der Akzeptanz- und Commitment-Therapie, EMDR-Therapeut, zertifizierter MBSR-Lehrer, systemischer Berater. Regelmäßige Retreats in der Zen-Tradition.
Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten (VFP) und im Verband der Achtsamkeitslehrenden.
Der nächste Schritt ist einfacher als du denkst
Du musst vorher nichts vorbereiten. Du musst nicht genau wissen, was dein Problem ist. Du musst nicht mal sicher sein, ob Therapie das Richtige ist. Bring einfach mit, was da ist – den Rest klären wir gemeinsam.
15–30 Minuten. Unverbindlich. Persönlich.